Folge 3.5: Genialität

Moin ihr Lieben,

Heute mal wieder etwas aus den Tiefen meines Seins.

Alles, was wir kennen, ist der Veränderung unterworfen; auch wenn ein Großteil der aktuellen Menschheit das schwer zu akzeptieren scheint. Große Visionäre hatten es zeitlebens immer schwer. Große Denker waren ihren Zeitgenossen meist um viele Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte voraus; und bekamen dies stets zu spüren.

Viel Spaß!

PS: Seid immer auf dem neusten Stand!

PSPS: Ab sofort werdet ihr montags und donnerstags mit gesprochener Kunst beglückt und am Dienstag und Mittwoch könnt ihr euren Augen mit meiner gemalten Kunst etwas gutes tun! Außer es kommt irgwas dazwischen … -.- Von dem wir jetzt aber erst mal net ausgehen 😉

Musik (Lizenz): Living Nightmare by Snowflake (c) copyright 2016 Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. Ft: Blue Wave Theory & Victoria by Admiral Bob (c) copyright 2019 Licensed under a Creative Commons Attribution (3.0) license. http://dig.ccmixter.org/files/admiralbob77/59769 Ft: Sascha Ende

Bild: https://unsplash.com/photos/2NuiAmcCLP8

2. und 3. Bild vom zweiten Schritt

Ich habe schon spannende Diskussionen geführt über die männelichen und weiblichen Anteile, Verhaltenweisen oder Wagnisse, die uns Menschen betreffen. Es gibts sie alle in uns unabhängig, was wir zwischen den Beinen haben oder wie andere uns betiteln. Im Vorherigen mussten sich die Heten unter euch dieser Tatsache stellen. Nichts anderes gilt für uns in der LGBTQ+-Community.

2. Weibliche und Männliche Homosexualität:

Hier möchte ich zeigen, dass eine „harte Lesbe“ auch einen weichen Kern haben kann. Das eine feminine Lesbe auch stark sein und tragen kann. Dass ein schwuler Mann kein Sensibelchen sein MUSS. Und das ein harter Kerl, auch weich ficken kann.

Das Zugeständnis:

Lass deine harte Schale, wo sie ist. Sie beschützt dich. Sie kann schön und glänzend sein oder rau und spitz. Lass deine weichen Seiten an dir haften, pflege dein Weichsein, wie deine Haut.

Deine Aufgabe:

Aber sieh mal in dich hinein. Sieh dir deine vielen Fassetten an, versteif dich nicht nur auf eines, denn in unseren inneren Welten gibt es so viel. Du musst nicht alles auf einmal sein, fühl dich nicht von mir überfordert. Geh einen Schritt, mit mir, nach dem anderen, aber verschließ und verbarrikadier Tür und Tor nicht. Werde Stück für Stück ein bisschen weicher, seichter, stärker, härter, wohlig wärmer und auf jeden Fall menschlich leichter.

Ausführlicher könnt ihr hier meine Gedanken zu Farben, Formen und Ideen verfolgen 🙂

1. Bild vom zweiten Schritt

Während dieser gedanklichen Reise mit farbenfrohen (zugegeben ziemlicher Farben-“Beballerei”) Bildern kann euch ruhig hin und wieder schwummrig werden. Das ist gar nicht schlimm. Macht Pausen, führt euch nur das zu, was ihr schon schlucken könnt und geht einen Schritt nach dem anderen. Ich will ja nicht, dass euch was quer im Hals stecken bleibt 😉

Aber ein Wanderer muss gehn, um für sich da anzukommen, wo dieser hinwill.

Wohlan, meine tapfren Recken und Reckerinnen, schreiten wir voran und kommen wir zum nächsten Schritt!

Nun fangen die Farben an miteinander zu spielen. Jetzt fängt es an wichtig zu werden, dieses Spiel zu beobachten.

Wenn du dich nicht mehr entsinnst, welche Farben was bedeuten (in meinem erklärten Sinne, hier), dann schau gern noch mal bei den ersten Schritten vorbei.

2. Heterosexualität:

Wir Menschen sind mehr als nur unser Geschlecht. Wir sind mehr als unsere Gedanken und Gefühle. Wir sind mehr als Kleidung, Schminke und Accessoires. Lassen uns aber gern einsperren in Kategorien und Schubladen. Wir können uns zugestehen, dass wir etwas in uns haben, was wir im Außen nicht gesehen haben wollen. Aber nichtsdestotrotz haben wir es in uns.

Das Zugeständnis:

Ist es schwierig, als Mann Gefühle an sich ranzulassen? Sicherlich! Alles ist schwierig und doof, was der Papa dir nicht beibringen konnte. Alles ist kompliziert und mühsam, was du üben musst. Genauso ist es für die Frauen: Sie haben einen großen Kampf gekämpft und kämpfen ihn weiter. Männer haben unterdrückt und unterdrücken immer noch. Aber nicht nur die Frauen, sondern vor allem auch sich selbst. Eine einzige Unterdrückungs-eingrenzungs-Ideen-vernichtungs-Maschinerie, zum Kotzen!

Deine Aufgabe:

Deshalb an alle: Schwierig, kompliziert, mühsam, anstrengend. Das alles heißt nicht unmöglich! Wer unmöglich denkt, begrenzt sich selbst! Blödes Coaching- und Pädagogen-Blabla, ich weiß, mir kam´s auch schon manches Mal zu den Ohren raus, aber es ist wahr, Himmelherrg(o/ö)tt(in) noch mal! Rein ins Gefühl und die Emotionen, ihr müsst euch nicht hinter einer festen Mauer kalt und machomäßig verstecken, das ist nicht MÄNNLICH! Raus aus dem Schatten des Mannes, auf die Bühne ins Spotlight. Ihr müsst euch nicht hinter einem großen Rücken verstecken, das ist nicht WEIBLICH. Ihr habt selbst ein wunderschön starkes Rückgrat!

Ausführlicher könnt ihr hier meine Gedanken zu Farben, Formen und Ideen verfolgen 🙂