3. Bild der ersten Schritte

Heterosexualität

Dieses Bild ist in erster Linie für die LGBTQ+ Community, aber kann auch für die Heten unter euch Wissen und Weisheit bergen. (Vor allem in der Fortsetzung!)

Heterosexualität:
Das Zugeständnis:

Zugegeben, der Regenbogen und alle Variationen wurden in der Menschheitsgeschichte in den unterschiedlichen Gesellschaften und Kulturen unterschiedlich stark unterdrückt bis hin getötet. Nur fragmentarisch können wir geschichtlich herausfinden, ob und wie der Mensch die sexuelle Vielfalt gelebt hat. Und die Unterdrückung unseres Sein ist ein absolutes No-Go, gehört nicht mehr ins 21. Jh und aller Hass gegen uns sollte sofort aufhören!

Deine Aufgabe:

Aber ein Fakt ist es und das lernen wir aus der Natur: Wenn wir das Leben so entstehen und gedeihen lassen würden, wie es ist, dann ist klar, dass die Cis-Hetero-Norm prozentual verbreiteter ist als die Queerness. Wir müssen akzeptieren, dass auch die Heterosexualität dazu gehört und nicht schlechter ist als alles andere. Deshalb gehören Heten auch zum CSD, wie jeder Mensch, der/die/dier an Respekt, Gleichberechtigung und Liebe interessiert ist. Es ist keine Party NUR für uns!

Ausführlicher könnt ihr hier meine Gedanken zu Farben, Formen und Ideen verfolgen 🙂

2. Bild der ersten Schritte

Schwul

Hier kann ich nun nur von meinen Ideen und den Erzählungen von schwulen Männern zerren. Ich bin zwar ziemlich queer, aber alles geht nicht 😉

In Serien und verschiedenen Fernsehsendungen mittlerweile sehen wir ein ganz bestimmten Typ schwulen Mann. Wie bei lesbischen Frauen scheint das Bild des schwulen Mannes ziemlich festzusitzen und wenn ein nicht typischer, in pink gekleideter Schwuli vor uns steht, sind wir erst mal ziemlich verwirrt.

Männliche Homosexualität:
Das Zugeständnis:

Ähnlich sieht es bei der männlichen Homosexualität aus. Das Klischee eines schwulen Mannes ist ein Fächer und Handtaschen schleudernder, geschminkter und in Tränen aufgelöster Bruce Danell oder Rue Paul. Auch hier: Ja, solche schwulen Männer gibt es, aber es sind nicht alle so und dieses Verhalten ist NICHT an Homosexualität gebunden! Wer sich so verhält, verhält sich so und das ist mehr als okay, ist aber kein Freibrief für andere diese Männer als Tunten, Schwuchtel oder was weiß ich zu beleidigen. Also das Zugeständnis ist: Wenn sich ein Mann mit Fächer und Handtasche bewaffnet, in High Heels und mit Schminke bestückt auf die Straße begibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dieser Mann schwul ist, aber kein Garant. Nicht desto trotz: Lasst sie in Ruhe ihres Weges ziehen!

Deine Aufgabe:

So unterschiedlich die lesbischen Frauen sein können, so unterschiedlich können auch schwule Männer sein. Auch ein muskulöser, behaarter, Pink hassender Mann kann schwul sein. Wir müssen akzeptieren, dass auch ein Mann, der fantastische Kunststücke mit großen Bällen auf einem grünen Rasen zaubern kann, auch kniend mit kleinen Bällen spielen kann. Dadurch wird er nicht schlechter in seinem Job oder schwach!

Ausführlicher könnt ihr hier meine Gedanken zu Farben, Formen und Ideen verfolgen 🙂

1. Bild der ersten Schritte

Lesbisch

Ich habe viel darüber nachgedacht, wie wir von dem Jetzt-Zustand zur Utopie der Akzeptanz unserer Vielfalt kommen.

Viele Menschen halten sich an ihren Gewohnheiten fest und es ist schwer, sie davon zu überzeugen, dass es doch seinen Sinn hat, sich mal mit neuen Gedanken und Begriffen auseinander zu setzten.

Mit meiner Kunstausstellung möchte ich den sehr steinigen Weg in eine fremde Welt erleichtern. Der Weg ist zwar mit vielen neuen Begriffen gepflastert, aber:

Liebe Menschen, die ihr vor dieser noch unbekannten, bunten, komischen, vielfältigen und teils verrückten Welt steht, fühlt euch eingeladen.


Fühlt euch eingeladen, euer Unwissen in Wissen, um zu wandeln.

Fühlt euch eingeladen, eure Angst mit Selbstbewusstsein aus zu tauschen.

Fühlt euch eingeladen, eure noch unbekannten Gefühle zu erforschen.

Fühlt euch eingeladen, eure Wut mit Verstehen zu besänftigen.


Wagen wir den ersten Schritt. Hin zu einer sexuellen Orientierung, die schon seit längerem Einzug in unser alltägliches Leben hält und nicht ganz so neu ist.

Weibliche Homosexualität:
Das Zugeständnis:

In meiner Zeit, in der ich mich erst nur als lesbische Cis-Frau gefunden glaubte, ist mir dieses Klischee begegnet. Menschen nehmen lesbische Homosexualität sehr maskulin wahr. Eine lesbische Frau ist muskulös oder korpulent gebaut. Trägt nur weite Baggy Pants, Capi, kurze Haare und Hemden. Als die ersten sehr weiblichen lesbischen Frauen sich zu outen versuchten, wurden sie oft nicht ernst genommen und diverse Sprüche wechselten die Thekenseiten. Hier das Zugeständnis: Ja, einige lesbische Frauen entsprechen diesem Klischee, also unbegründet ist es nicht, ABER:

Deine Aufgabe:

Kleidung, Verhalten, Aussehen und Lebensstil sagen nichts Eindeutiges darüber aus, welche sexuelle Orientierung eine Person hat. Das Äußere ist das Äußere und wir müssen einen Blick mehr riskieren und ins Innere sehen, wenn wir jemanden wirklich kennenlernen wollen. Also die Aufgabe: Akzeptiere, wenn eine feminine Frau (lange Haare, Kleider tragend, geschmickt) vor dir steht und sich als homosexuell outet, und bagger sie nicht noch mehr an oder stell es infrage! Es ist nicht deine Baustelle, sondern die der Frau.

Ausführlicher könnt ihr hier meine Gedanken zu Farben, Formen und Ideen verfolgen 🙂

Folge 2.3: Rassismus im Alltag: „Ich hab ja nix gegen Schwule, aber …“

Moin ihr Lieben,

Heute geht’s mal wieder Richtung der Regenbogenwelt.

Dieser Text ist jetzt schon eine gewisse Zeit her, aber dessen Inhalt hat immer noch Bedeutung. Leider!

Ich weiß Rassismus bedeutet die Ablehnung und Abwertung eines Menschen aufgrund dessen/deren Herkunft, Hautfarbe und/oder der Religion, aber ich finde Worte wie Homophobie oder Transphobie treffen es manchmal einfach nicht wirklich …

Diese Worte inkludieren eine Angst, die auch, wie ich glaube, bei den meisten Menschen die Ablehnung von uns Regenbogen-Leuten begründet. Aber die Blicke, die Ausgrenzung und Entwertung unserer Identitäten und Liebe manchmal … das ist nicht mehr einfach nur „Angst“ …

Viel Spaß!

PS: Seid immer auf dem neusten Stand!

PSPS: In der Regel dürft ihr ab jetzt immer Dienstags und Freitags mit mir rechnen, außer es kommt irgwas dazwischen … -.- Von dem wir jetzt aber erst mal net ausgehen 😉

Musik: Musik_Living_Nightmare_by_Snowflake

Bild: https://unsplash.com/@brandialxndra

Infos: https://neue-debatte.com/2016/10/18/rassismus-im-alltag-ich-hab-ja-nix-gegen-schwule-aber-part-1/

Folge 2.2: Die gedacht – gelglaubte Denke

Moin ihr Lieben,

Heute geht’s mal Richtung der Regenbogenwelt.

Wie kommt es eigentlich zu Vorurteilen und Missverständnissen?

Wir alle kennen es: Unsere Gedanken lenken unsere Wertung über andere Menschen. Aber zählen da wirklich Fakten oder vielleicht doch eher das, was wir meinen wohl passiert ist oder was wir meinen gehört zu haben?!

Viel Spaß!

PS: Seid immer auf dem neusten Stand!

PSPS: In der Regel dürft ihr ab jetzt immer Dienstags und Freitags mit mir rechnen, außer es kommt irgwas dazwischen … -.- Von dem wir jetzt aber erst mal net ausgehen 😉

Musik: Musik_Living_Nightmare_by_Snowflake

Bild: https://unsplash.com/@benwhitephotography

Infos: https://neue-debatte.com/2019/03/26/die-gedacht-gelglaubte-denke/

Das 2. Bild der Ausgangssituation

nur-mann-und-frau

Menschen mit starren Gedankenmustern haben scheinbar dieses Bild vor Augen, wenn es um Geschlechter Vielfalt geht: Es gibt nur Mann und Frau. Nur diese beiden Formen, die vor allem der Fortpflanzung dienen.

Wenn ich oder andere, die sich für die LGBTQ+-Community einsetzten, mit Menschen diskutieren, die ziemlich viel gegen uns haben, dann taucht das als “Todschlag-Argument” auf. Es sei nicht natürlich. Es gibt eben nur diese Zwei, sonst würde die Menschheit ja aussterben, weil wir uns nicht mehr vermehren könnten

(Mal ein bisschen Srakasmus: Was wäre denn so schlimm dran, wenn in nächster Zeit nicht mehr so viele Menschen geboren würden?! Müssen wir dauernd Kinder bekommen? Sind wir nicht eine große Menschheitsfamilie und müssen gar nicht so doll unterscheiden zwischen “denen und uns”. Oder “Blut ist dicker als Wasser” …)

Hier gehts weiter zur Kunstausstellung und weiteren Ausführungen 😉

Folge 2.1: Merkwürdigkeiten

Moin ihr Lieben,

Heute geht’s mal Richtung der Regenbogenleute.

Es kann einem ja schon ziemlich merkwürdig vorkommen, was es da alles so gibt. Wie wir aussehen, uns verhalten, reden und leben. Aber sind wir wirklich so merkwürdig? Hört selbst 🙂

Viel Spaß!

PS: Seid immer auf dem neusten Stand!

PSPS: In der Regel dürft ihr ab jetzt immer Dienstags und Freitags mit mir rechnen, außer es kommt irgwas dazwischen … -.- Von dem wir jetzt aber erst mal net ausgehen 😉

Musik: Musik_Living_Nightmare_by_Snowflake

Bild: https://unsplash.com/@kmkr

Infos: https://neue-debatte.com/2019/04/01/merkwuerdigkeiten/

Meine erste Kunstausstellung

Aktuell ist es für Newcomer ja nicht der besse aller Zeitpunkte und Ausstellungsplätze für die gefertigte Kunst sind eine Rarität, aber wir haben ja das Internet. Nicht ganz das Galeriefeeling, aber wenigstens etwas.

Ich starte mit meiner ersten Kunstausstellung heute, zum Thema: Beziehungen und Geschlechter. Ja dieses komplizierte Wortkürzel:

LGBTQ+

Eine komische Abkürzung über die viel geredet, geschrieben, gesprochen, diskutiert und leider noch viel zu oft dagegen gehetzt wird.

Aber schauen wir doch mal hin. Was heißt das alles denn? Diese ganzen viele neuen Wörter.

Als Erstes stelle ich die Frage, ganz privat an mich selbst:

Wie glaube ich, nehmen die meisten Menschen, die sich stark, laut und toll über die LGBTQ+ – Community mokieren oder gar mit Hetze reagieren, die Welt “Mensch” wahr.

der-mensch

Lies hier weiter, wenn du mehr über die Ausgangssituation und deren erstes Bild wissen willst 🙂

Hallo Welt!

Kaperfahrt

So nu ist es soweit!

“Alles andere als Standard” setzt die Segel und geht auf Kaperfahrt. Keine Ahnung, wo die Reise wirklich hingeht, aber ein paar Dinge sind schon klar:

Thematisch wird es sich in erster Linie um zwei Bereiche drehen:

Psychologie:

Da das Thema ziemlich groß ist, spezialisiere ich mich hier auf die Teilthematik: Trauma, PTSD, Therapiearten, ect.

LGBTQ+:

Ja, diese doofen Abkürzungen 🙂 Hierbei dreht sich alles rund um die Regenbogenflagge. Die dürften ziemlich viele kennen.

Ich lade dich, euch, Sie herzlich ein mit in See zu stechen. Seid gern mit dabei, als Schiffkind ohne wirklichen Plan von allem, als hart gesottener Seebär, um mal zu sehen, was diese Landratte da so treibt oder als Kapitän*in des ganz eigenen Kahns. Lasst uns zusammen segeln, das wird funny!