2. Bild des dritten Schritts

 

Bisexualität

Dieses Bildnis ist auch wieder in erster Linie an die eigenen Leute gerichtet, aber auch sehr wichtig für alle außerhalb der Regenbogen Kreise.

Immer wieder begegnet bisexuellen Menschen Kommentare wie “Ach, du hast dich nur noch nicht gefunden” oder “Komm auf unsere Seite der Macht; wir haben auch Kekse” oder “Du musst dich nur für das ´Richtige´ entscheiden”.

Das Zugeständnis:

Ja, auf der Reise zu sich selbst machen wir immer wieder Halt in verschiedenen Häfen. Und so ziemlich jeder homosexuelle Mensch hatte die Phase, in der mit Prozenten gerechnet wurden, wie homo Mensch (Alternative zum “man”) schon ist. Das ist genauso ein schöner Klassiker, wie dass Mensch sich in die besten Freunde verliebt und so die ersten Anzeichen des “Nicht der Norm entsprechen” kennenlernt.

Meine Aufgabe:

ABER trotz dieses Klassikers: Menschen sollen auch beide Geschlechter lieben dürfen. Das Spiel “auf welcher Seite stehst du” wird langsam alt. Und ob du nun Bock auf NUR Vulvas oder NUR Penisse oder eben BEIDES hast, all das ist in Ordnung! Da gibts nix zu verurteilen oder zu manipulieren “zugunsten der eigenen Seite”. In diesen Sätzen ist inkludiert, dass  es ein Feindbild geben muss und dieses MUSS bekämpft und zerstört werden. Auch das ist Bullshit für mich und gehört echt mal ins letzte Jahrhundert. Wir brauchen es nicht mehr!

Ausführlicher könnt ihr hier meine Gedanken zu Farben, Formen und Ideen verfolgen 🙂

1. Bild des dritten Schritts

Nun kommen wir zu Schritt drei in meiner Gedankenreise. Schön, dass du immer noch dabei bist!

Wir haben auf dieser Reise schon einiges kennen gelernt verschiedene Arten Beziehung zu leben. Jetzt kommen wir zu einem Thema, was auch ganz viel mit Beziehungen zu tun hat, aber hier gehts zu einem großen Teil auch mal in die gesellschaftskritische Richtung.

Es geht um Gleichberechtigung.

„Ein Miteinander auf Augenhöhe“

Das Zugeständnis:

Tatsache ist, dass wir Jahrhunderte lang ein Mann – Frau Bild vorgelebt bekommen haben. Es ist in unsere Erziehung geflossen, in unsere Lebensweise, in unsere gesellschaftlichen Strukturen. Auch ich bin nicht feministisch aufgezogen worden und meine Eltern haben auch nicht feministisch gelebt. Also ein plötzliches, von jetzt auf gleich verlangtes Wechseln zu einem „besseren“ Leben halte ich für ungesund. Das holpert und scheppert ganz schön, wie wir an den unterschiedlichsten Stellen sehen. Und manchmal knallt es ziemlich und es gibt viele Verletzte.

Meine Aufgabe:

ABER nur weil es schon immer so war, heißt es nicht, dass es gut war. Wir haben unsere Geschichte, diese wurde gelebt und wir können jetzt daraus lernen. Immer mehr Menschen kommen auf die Welt und stellen diese Prinzipien und Lebensweisen allein mit ihren neuen Lebensweisen infrage und werden dafür ganz schön hart angegangen. Und das ist falsch! Ich möchte mit diesem ersten Bild des 3. Schritts zeigen, dass es andere Lebensweisen auf Augenhöhe geben kann und diese werden gelebt.

 

Ausführlicher könnt ihr hier meine Gedanken zu Farben, Formen und Ideen verfolgen 🙂