Meine erste Kunstausstellung – Die Ausgangssituation

Meine Kunstausstellung zum Hören:

LGBTQ+

Eine komische Abkürzung über die viel geredet, geschrieben, gesprochen, diskutiert und leider noch viel zu oft dagegen gehetzt wird.

Aber schauen wir doch mal hin. Was heißt das alles denn? Diese ganzen viele neuen Wörter.

Als Erstes stelle ich die Frage, ganz privat an mich selbst:

Wie glaube ich, nehmen die meisten Menschen, die sich stark, laut und toll über die LGBTQ+ – Community mokieren oder gar mit Hetze reagieren, die Welt “Mensch” wahr.

Die Ausgangssituation:

Wir werden geboren und in der Regel sind da ein Papa und eine Mama da. Und wenns noch besser läuft noch Tanten, Onkel, Opas und Omas. All diese Menschen sind geprägt durch ihr Leben und diese Prägung geben sie an uns kleiner Wurm weiter; gewollt oder nicht.

1. Bild “Der Mensch”:

Hier seht ihr, dass ich das Symbol für Mann und Frau auseinandergenommen habe. (Ganz kurze Info: Ursprünglich stammen diese Symbole aus der Götterwelt der Römer, Mars und Venus. Erst ab dem 18. Jhd wurden sie in der Biologie verwendet.)

2. Bild “NUR Mann und Frau”:

Kindern ist das Geschlecht ziemlich egal! Die Psychologie sagt, dass wir erst ab dem 6. Lebensjahr einen nennenswerten Unterschied zwischen Mann und Frau lernen können. Und das wird uns dann auch beigebracht. Aber, dass was uns vorgelebt wird, ist, dass es nur zwei EINDEUTIGE Geschlechter gibt: Mann und Frau. Und in den meisten Köpfen endet die Vielfalt leider hier. Alles, was nicht exakt zugeordnet werden kann, ist eine Mutation/muss wieder einkategorisiert werden; und zwar in die BESTEHENDEN. Notfalls mit Operationen für den Körper und Therapien für die Psyche.

3. Bild “NUR Heterosexualität”

In unserer Gesellschaft ist dieses Bild leider sehr alt. Es “dürfen” nur EIN Mann und EINE Frau eine Beziehung führen. Und das am besten ein Leben lang! Es wird geprägt durch verschiedene Aspekte: Mama-Papa Bilder, Superheld und Fräulein in Not, Kirche und die Ehe, Hochzeitsfantasien/-bilder. Und alles, was nicht in dieses “traditionelle” Bild passt: Wird schwer akzeptiert.

Und ganz wichtig: Leider ist das Bild des dominanten, im Vordergrund stehenden Mann und der passiven im Hintergrund werkelnden Frau immer noch das Nonplusultra. Jede starke, selbstständige Frau, alleinerziehende Frau hat so einige Kämpfe zu kämpfen, die ein Mann NIE zu kämpfen hat. ABER nicht nur die Frauen, die in dieses Bild nicht passen, müssen sich ihren Platz erkämpfen UND verteidigen. Auch die Männer, die sensibel, schmächtig oder unschlagfertig-bebrillt-klug sind, gelten schnell als “Schwächling”, “Schwuchtel” oder einfach als “Noob”.

Willst du erfahren wie´s weiter geht: Die “ersten Schritte” 🙂

Kennst du den “Zweiten Schritt” schon?! 😉

Spring gleich weiter zum “dritten Schritt

Oder willste meine gesamte “gemalte Kunst” sehen? o.O

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